Erftkreiszyklus 8. und 9.Abend

am Freitag, dem 29. Oktober und Samstag, dem 30.Oktober 2010
Schloss Paffendorf, Burggasse


Freitag, dem 29. Oktober 20:00 Uhr
GÜNTER LUDWIG, KLAVIER
JOHANN LUDWIG, VIOLONCELLO
WERKE VON BACH UND BRAHMS


Günter Ludwig ist langjährigen Musikfreunden des ERFTKREIS ZYKLUS u. a. als Chopin-, Beethoven- und Schumann- Interpret bekannt. Er gehört zu den profiliertesten Pianisten seiner Generation. Nach einer grundlegenden und richtungweisenden musikalischen Erziehung am Musischen Gymnasium seiner Heimatstadt Frankfurt, wuchs er auf Umwegen in seinen Beruf hinein. Private Klavierstudien bei August Leopolder mit der Literatur des 18. /19. Jahrhunderts prägten seine künstlerische Entwicklung ebenso wie der Umgang mit Komponisten seiner Generation.

Sein Musizieren ist geprägt durch reiche Erfahrungen als Solist und durch die Zusammenarbeit mit großen Dirigenten wie Günter Wand, Horst Stein, Istvan Kertescz, Karl Münchinger, Carlo Zecchi, Sir Georg Solti.

Seine besondere Neigung gilt der Kammermusik; er spielte mit international anerkannten Geigern und Cellisten wie Janos Starker, Henryk Szering, Zara Nelsova, Arthur Grumiaux, Josef Suk, Nathan Milstein, Max Rostal, Igor Ozim und dem Amadeus Quartett.

Johann Ludwig wurde 1980 in Köln geboren. Er studierte bei Alwin Bauer, Maria Kliegel und Claus Kanngiesser in Köln, und an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Preise bei internationalen Wettbewerben führten zu zahlreichen Konzerten im In- und Ausland.

Er ist immer wieder gern gesehener Gast bei renommierten Festivals wie dem Rheingau-Musik-Festival, Dresdner Musiktagen, in Davos oder Maringa in Brasilien. Er spielt regelmäßig mit Orchestern wie der Philharmonia Hungarica, dem Rundfunkorchester des WDR und dem Tschechischen Rundfunk- Symphonie-Orchester.

Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Johann Ludwig erster Solo-Cellist in der Badischen Staatskapelle.


Samstag, dem 30.Oktober 19:00 Uhr
TRIO BAMBERG-KLAVIERTRIO
BEETHOVEN: ERZHERZOG TRIO
SCHUMANN: TRIO NR.1
ONSLOW: KLAVIERTRIO NR.7

Robert Benz, Klavier
Jewgeni Schuk, Violine
Alexander Hu.lshoff, Violoncello


Wenn drei herausragende Solisten ein Trio bilden, lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten: Das Trio Bamberg wird heute von der Fachpresse bereits zu den Top-Ensembles in Europa gezählt.

Am Klavier sitzt der 1. Preisträger des Internationalen Busoni Wettbewerbs und des Internationalen Liszt- Bartok-Wettbewerbs: Prof. Robert Benz. Er zählt seit Jahren zu den führenden Pianisten Deutschlands.

Der russische Geiger Jewgeni Schuk wurde bereits mit 23 Jahren Konzertmeister der Moskauer Philharmoniker und hat heute die gleiche Position an der Staatsoper Stuttgart inne.

Dritter im Bunde ist der für den ausgeschiedenen Bamberger Cellisten Stephan Gerlinghaus 2006 ins Ensemble gekommene Alexander Hülshoff, Violoncello. Er studierte bei Martin Ostertag in Karlsruhe und bei Lynn Harrell in Los Angeles. Er gewann zahlreiche Preise und seit 1997 ist er Professor für Violoncello an der Folkwang Hochschule Essen. Alexander Hülshoff spielt ein altitalienisches Violoncello von Giovanni Grancino, Mailand 1691.

Die Presse schreibt von „Sternstunden der Kammermusik“ (Badische Neueste Nachrichten, Karlsruhe), die Nürnberger Nachrichten titeln „Begegnung mit drei Olympioniken“, die Frankfurter Rundschau lobt „... das extrem fiebrige Spiel... “ und die FAZ das „. ..überbordende Temperament... “. Scala gibt die Note „Überragend“, Fono Forum bekundet „Weltklasseniveau“ und die Süddeutsche Zeitung spricht von „drei grandiosen Musikern... “.

2009 wurde das Trio Bamberg von 7 internationalen Musikfestivals eingeladen, darunter vom Schleswig-Holstein- Musik-Festival, dem Internationalen Musikfestival Echternach, dem Beethovenfest Bonn und dem Rheingau- Musik-Festival.

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